Hilfe für Minenopfer

Personenminen sind billig und schrecklich wirksam. Daher werden sie immer noch eingesetzt - trotz Restriktionen des humanitären Völkerrechtes. Zu gleich schlimmen Verletzungen führen auch nicht explodierte Teile von Streubomben und anderer Munition. Und so sind jährlich mehrere tausend Opfer zu beklagen, von denen 2/3 Prothesen benötigen. Bei Kindern müssen diese alle 6 - 12 Monate und bei Erwachsenen alle 2 - 4 Jahre ersetzt werden. 

Hilfe zur Selbsthilfe

mine-ex will Opfern von Personenminen und Blindgängern wieder zu einem möglichst menschenwürdigen und selbständigen Leben verhelfen. Um dies auch wirkungsvoll tun zu können, konzentriert mine-ex seine Tätigkeit auf Kambodscha und Afghanistan. In Zusammenarbeit mit dem IKRK werden in Kambodscha Prothesenmacher ausgebildet, eine Fabrik für Prothesen Komponenten unterhalten und nach neuen, einfachen Mitteln für die Erleichterung des Alltages gesucht. In Afghanistan betreibt das IKRK sieben orthopädische Versorgungszentren und betreut Paraplegiker auch zu Hause. Für die Zusammenarbeit mit dem IKRK stellt Rotary neben aktiver und ehrenamtlicher Mitarbeit jährlich rund CHF 800'000 zur Verfügung.

Rotary Mitglieder engagieren sich

Um in Kambodscha und Afghanistan kompetent präsent zu sein, arbeiten die drei Rotary-Distrikte 1980, 1990 und 2000 mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zusammen. Das IKRK sorgt dafür, dass die von mine-ex gesammelten Beträge in vollem Umfang und ohne Kürzung in die Bestimmungsländer weiter fliessen.