Hilfe für Minenopfer

Engagement in Kambodscha

mine-ex unterstützt in Kambodscha eine Prothesen-Komponentenfabrik, die 11 orthopädische Zentren im Land kostenlos mit den nötigen Prothesenbestandteilen beliefert. Obwohl durch die Aktivitäten zwischen 1996 und 2010 mehr als 40'000 Opfer gratis Hilfe bekommen haben, bleibt die wirtschaftliche Situation der Betroffenen kritisch und der Einsatz von mine-ex und seinen Mitgliedern weiterhin nötig.

Hier die Fakten über Kambodscha und unser Engagement:

  • ca. 15 Mio. Einwohner
  • ca. 36'000 Amputierte
  • davon brauchen ca. 4'000 jährlich Ersatzprothesen
  • 154 neue Opfer im Jahr 2014
  • 11 orthopädische Zentren werden kostenlos durch die von mine-ex unterstützte Prothesen-Komponentenfabrik beliefert und stellen die landesweite Versorgung der Opfer sicher
  • in den 2 vom IKRK betriebenen Rehabilitationszentren wurden 2013 über 11'000 Patienten versorgt
  • Grösse des Landes ca. 180'000 km2
  • ca. 560 km2 sind als minenverseucht geortet
  • Minenräumung pro Jahr etwa 18 km2, somit dauert die gesamte Entminung noch viele Jahre

Engagement in Afghanistan

Tausende wurden im Verlauf der vergangenen Kriegsjahre verletzt oder sind erkrankt. Um Amputierte oder Gelähmte in der Rehabilitation zu unterstützen, betreibt das IKRK sieben orthopädische Versorgungszentren in Afghanistan. Ziel dieser Zentren ist es, die Patienten wieder selbständig zum Gehen zu bringen und deren soziale Integration zu fördern. Nebst Umschulungen werden auch Mikrokredite gewährt und Kindern Unterricht geboten. Paraplegiker werden zuhause medizinisch und sozial betreut.

Aktivitäten 2013 in den sieben IKRK-Zentren

  • 6'505 neue Patienten registriert, davon 1'084 Amputierte
  • 94'868 Patienten betreut
  • 17'110 Prothesen und Orthesen an Reha-Zentren zur Anpassung geliefert
  • 248'491 Physiotherapie-Sitzungen durchgeführt
  • 683 Mikrokredite gewährt
  • Heimunterricht für 209 Schwerbehinderte erteilt
  • Berufs- und Ausbildungspraktika / Privatkurse für 285 körperlich Behinderte
  • 7'706 Besuche bei Rückengeschädigten (Paraplegikern, Tetraplegikern)